Wir nutzen Kunststoffmüll tagtäglich und werfen diesen nach Gebrauch in den Gelben Sack in der Hoffnung, dass dieser dann recycelt wird und im Stoffkreislauf damit neue Produkte entstehen. Wusstest Du, dass mehr als die Hälfte, nämlich 53 % im Jahr 2017, des gesamten Kunststoffs hier in Deutschland einfach nur verbrannt wird?!

 

Ich habe mir mal die Zeit genommen diese Zahlen recherchiert und mal berechnet, was das letztendlich hervorruft. Auch wenn ich mich schon lange damit auseinandersetze, war ich sehr überrascht.

 

Jeder einzelne von uns hat 2017 im Durchschnitt 74 kg Kunststoffmüll produziert. Davon wurden 39 kg verbrannt und es entstanden damit 123 kg CO2. Ich habe dann die von Wissenschaftler ermittelten Schadenshöhe herangezogen um meinen und deinen Schaden zu kalkulieren, den wir damit hervorrufen. Es sind 79 €, die jeder einzelne an Schaden verursacht - pro Jahr mit steigender Tendenz! 

 

Hier meine Kalkulation:

Was soll diese Rechnung aussagen. Grundsätzlich finde es schon wichtig zu wissen und mir vor Augen zu führen, was mein individuelles Verhalten verursacht.

Natürlich ist es auch ein weiterer Weckruf und Aufruf der Vermeidung von Kunststoffmüll. Natürlich auch ein Aufruf an die Nahrungsmittelindustrie andere Verpackungen zu nutzen, denn frühere Verpackungen aus Papier, Glas, Alu-Folie, Pappe etc. haben wunderbar funktioniert. Kunststoff ist günstiger, ja - aber letztendlich Zahlen wir Kunden ja auch für die Verpackung und haben als Gemeinschaft auch die Möglichkeit Druck auf die Industrie auszuüben. 

 

Natürlich ist es auch ein Armutszeugnis für das Technologie-Land Deutschland den unter hohen Energieaufwand hergestellten Kunststoff nach einmaliger Nutzung zu verbrennen. 

 

Kunststoffmüll wird momentan und auf absehbarer Zeit weiter entstehen. Wir haben schon Schaden verursacht und werden auch weiterhin Schaden verursachen. Ich habe jedoch die Hoffnung, dass wir die Kunststoffmengen reduzieren und vor allem die Menge des stofflich genutzten Recycling-Kunststoff drastisch erhöhen!

 

Den Schaden den wir hervorgerufen haben und laufend hervorrufen ist da. 

 

Was man zumindest tun kann ist es den Schaden zu kompensieren. Hierzu gibt Möglichkeiten Ausgleichszahlungen zu tätigen, die dann für diverse Projekte in Entwicklungsländern zur Einsparung (z.B. Solarprojekte) oder Speicherung (z.B. Waldaufforstungsprojekte) genutzt werden. Man kann natürlich auch ganz passend Kunststoffmüllprojekte unterstützen und natürlich auch gerne unsere Projekt. 

 

Ich kann Dich nur ermuntern selbst die Initiative zu ergreifen und nicht zu warten bis Politik und Industrie etwas tun. 

 

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In Deutschland bekommt man davon nicht viel mit, aber Kunststoffmüll ist global gesehen ein gravierendes Problem. Medial wird der Müll in den Ozeanen sehr öffentlichkeitswirksam präsentiert und öffnet auch den Menschen in Deutschland so langsam die Augen. Millionen von Tonnen landen im Meer und viele Tiere verenden elendig, da sie sich darin verfangen oder essen und nicht wieder ausschieden könne. Das gilt für kleine Fische, Seevögel aber auch für Wale! 

 

Der Kunststoffmüll im Meer kommt allerdings nicht über Schiffen ins Meer. Tatsächlich kommt der Müll vom Festland über Flüsse in den Ozean. Vor allem aus Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen ein Müllmanagement und ein Bewusstsein der Bevölkerung noch nicht groß ausgeprägt sind. 

 

Es ist spannend und innovative, was sich viele Menschen überlegen und umsetzen, um den Müll aus den Meeren bekommen. Viel wichtiger ist es jedoch eine Lösung zu finden, damit gar kein Müll mehr in die Meere gelangt! 

Die Prise Salz aus der Suppe zu suchen ist zwar möglich aber extrem aufwendig, teuer und kostet sehr viel Energie. Die Prise Salz gar nicht erst in die Suppe zu tun, ist dagegen sehr simpel, vergleichsweise günstig und nachhaltig.

 

Da der größtenteils aus Entwicklungsländern kommt, bietet sich mit einer innovativen Lösung in den Entwicklungsländern zudem eine großartige Chance mit dem Müll etwas sehr positives zu gestalten. Kunststoffmüll ist nämlich ein Rohstoff. Vergleichsweise zu Kohle und Öl sogar sehr leicht verfügbar. Dieser liegt ja buchstäblich auf der Straße. 

Dieser Müll wird jedoch erst zu einem Rohstoff, wenn es eine Lösung gibt diesen zu verwenden. 

 

Und genau da setzen wir an. Unser Plan ist das Recycling des Kunststoffmülls und entlang der Wertschöpfungskette können wir daraus Baustoffe produzieren, die direkt vor Ort wieder eingesetzt werden können. Denn der Bedarf von bezahlbaren Baustoffen sind in Entwicklungsländern mit den steigenden Bevölkerungszahlen dringend notwendig. Die Wälder sind schon heute überwirtschaftet und können den Bedarf der Bevölkerung gar nicht mehr produzieren. Schwerwiegend hinzu kommt, dass durch das Fehlen der Wälder die Grundwasserpegel absinken, Überflutungen und Erosionen entstehen und damit eine sichere Nahrungsmittelproduktion zunehmend gefährdet wird.

 

So kann man aus dem Kunststoffmüll tatsächlich noch was gutes tun. Und dadurch, dass der Müll zu einem Rohstoff wird, werden wir diesen Einkaufen. Das wird zur Folge haben, dass der Müll nicht mehr achtlos weggeworfen wird, sondern dass der Müll gesammelt wird und ein Mind Change entsteht. Gerade die ärmeren Menschen können mit verdienter Arbeit und Sammeln des Mülls ein Einkommen generieren, dass Sie sonst nicht hätten und so kann Kunststoffmüll eben auch was Gutes bewirken. Plastic 4 Good! Es liegt an uns, ob wir alles schrecklich finden, oder aus Problemen etwas gestalten. 

Unsere Lösung ist durchdacht und erzeugt auf sehr vielen Ebenen positive Impacts. Innovative Entwicklungshilfe und nachhaltiger Naturschutz in einem.  


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Das Projekt ist bei der bekannten Spendenplattform betterplace hinterlegt. Hier könnt ihr uns und auch viele andere tolle Projekte finanziell unterstützen. Weiter unten ist der direkte Link zu unserem Projekt.

 

Lasst uns die Welt ein gutes Stück besser machen.




Hier sind öffentliche Videos und Filme zu sehen, die das Ausmaß des Kunststoffmüllproblems ein wenig verdeutlichen.